Lasioderma serricorne, besser bekannt als Tabakkäfer, ist klein, robust, oval, gelblich-rötlich bis rotbraun und etwa 2–3 mm lang.

Der Kopf ist nahezu rechtwinklig zum Körper gebogen, wodurch der Käfer von der Seite betrachtet ein buckliges Aussehen erhält.

Die Flügeldecken sind nicht gestreift, und die Fühler sind von der Basis bis zur Spitze gleich dick. Die Larven des Tabakkäfers sind weisslich-gelb, madenförmig, besitzen drei Beinpaare im vorderen Bereich und eine braune Kopfkapsel. Die Larven sind stark behaart und erreichen ausgewachsen etwa 2,5 mm.

Fortpflanzung des Tabakkäfers

Als adultes Insekt lebt der Tabakkäfer 2 bis 4 Wochen. Die Weibchen legen bis zu 100 Eier einzeln auf das Nahrungsmaterial ab. Die Eier sind weiss, oval und schlüpfen nach 6–10 Tagen.

Nach dem Schlupf fressen sich die Larven durch das Material und verursachen Zerstörung sowie Kontamination. Nach 30–50 Tagen sind sie ausgewachsen und verpuppen sich; das Puppenstadium dauert – je nach Temperatur – 8–10 Tage oder länger. Die Puppen sind von einem Seidenkokon umgeben, der mit Fragmenten des Nahrungsmaterials vermischt ist.

Der gesamte Lebenszyklus kann 45–50 Tage dauern. Die Entwicklung vom Ei bis zum adulten Käfer ist variabel, benötigt aber unter günstigen Bedingungen in der Regel 6–8 Wochen.

Lebensraum: wo er vorkommt

Er kommt vor allem in Mühlen, in der Haustierfutterindustrie, in Bäckereien, in Schokoladen- und Süsswarenfabriken sowie in Betrieben vor, die Getreide, Gewürze und Snacks verarbeiten – und selbstverständlich in der Tabakindustrie.

Ernährung des Tabakkäfers

Er frisst eine breite Palette an Lebensmitteln, darunter Getreide, Kaffeebohnen, Gewürze, Reis, Trockenfrüchte, Produkte tierischen Ursprungs und Haustierfutter. Er kann sogar Kartons und Lebensmittelverpackungen anknabbern – daher sind nur Vorräte in luftdichten Behältern vollständig geschützt.

Auswirkungen und Schäden durch den Tabakkäfer

Der Tabakkäfer ist der wichtigste Schädling bei gelagertem Tabak. Befallene Kautabake, Zigarren und Zigaretten weisen kleine Löcher auf.
Auch Erwachsene und Larven sind Allesfresser und befallen weitere Vorräte. In gelagertem Getreide fressen sie sich durch Rückstände oder tote Insekten und schädigen das Korn. Im Haushalt betrifft der Befall häufig Vorräte wie Gewürze, Reis, Ingwer, Rosinen, Pfeffer, Kräuter, Samen und getrocknete Blumenarrangements. Sie können sogar Pyrethrumpulver fressen, das stark genug ist, Schaben zu töten.

Wie man ihn fernhält

Tabakkäfer: Information anfordern

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