Die Deutsche Wespe kann potenziell zerstörerische Auswirkungen auf verschiedene Ökosystemprozesse haben. Besonders deutlich ist ihr Einfluss durch die Bejagung einheimischer Arthropodenarten.

Adulte Deutsche Wespen, auch Vespeln genannt, sind 12–17 mm lang (Königinnen können bis zu 20 mm erreichen). Sie besitzen einen dunkelbraun bis schwarzen, gestielten Hinterleib mit leuchtend gelben Streifen.

Charakteristisch sind die kräftigen schwarzen Zeichnungen, darunter ein pfeilförmiges Zeichen in der Mitte des Hinterleibs sowie schwarze Flecken an beiden Seiten. Die Flügel sind lang und durchsichtig, die Beine gelb und die Antennen schwarz.

Die Antennen bestehen je nach Geschlecht aus 12 oder 13 Segmenten (Männchen haben 13), und der Hinterleib ist in 6 oder 7 Segmente unterteilt (Männchen haben 7). Weibchen verfügen über einen Legebohrer.

Fortpflanzung der Wespe

Die Königinnen beginnen im Frühling mit dem Nestbau. Die erste Generation erwachsener Arbeiterinnen übernimmt die Erweiterung des Nests sowie die Versorgung der Larven, während die Königin weiterhin Eier legt.

Das Nest wächst während des gesamten Sommers weiter, bis im Spätsommer und Frühherbst mehrere hundert Königinnen und Männchen herangezogen werden. Diese verlassen in der Regel im Herbst das Nest und nehmen an Paarungsflügen teil.

Begattete Königinnen suchen gut isolierte Orte zum Überwintern, was die Ausbreitung der Wespen beeinflussen kann. Gelegentlich verbleiben Königinnen und einige Arbeiterinnen während des Winters im Nest, wodurch dieses im folgenden Sommer extrem gross werden kann. Die Männchen sterben hingegen.

Lebensraum: wo man sie findet

Vespula germanica nistet in der Regel unterirdisch in selbst gegrabenen Erdlöchern. Alternativ baut sie ihre Nester in Ritzen von Baumstämmen, in aufgeschichtetem Material, in Kompost oder Hecken.

In städtischen Gebieten gibt es noch mehr Möglichkeiten, weshalb Wespen häufig in Mauern, Dachböden oder anderen Gebäudeteilen nisten.

In urbanen Gebieten befinden sich rund 30 % der Nester in Gebäuden, während in ländlichen oder bewaldeten Gebieten bis zu 100 % der Nester im Boden liegen.

Vespula germanica kann sowohl gestörte Lebensräume als auch natürliche Ökosysteme besiedeln. Das Klima ist ein entscheidender Faktor für den Invasionserfolg. Die Art ist empfindlich gegenüber langanhaltenden Extremtemperaturen und daher auf gemässigte Regionen beschränkt. Starke Regenfälle und tiefe Temperaturen können Populationen reduzieren, da unterirdische Nester anfällig für Überflutungen sind.

Ernährung der Deutschen Wespe

Vespula nutzt im Sommer verfügbare Frucht- und Blütenressourcen, sammelt Nektar und ernährt sich von vergorenem Fruchtfleisch. Arbeiterinnen sammeln zudem Sekrete von honigtauproduzierenden Insekten.

Die Art jagt und frisst Arthropoden wie Fliegen, Mücken und Raupen. Wespenlarven benötigen eine proteinreiche Nahrung aus Insekten und Spinnen.

Die am häufigsten nachgefragten Services

Die Deutsche Wespe kann in städtischen Gebieten zu einem Schädling und einer starken Belästigung für den Menschen werden. Sie sticht bei Störungen während der Nahrungssuche und schädigt Steinobst- und Weinbaukulturen.

Zudem kann sie Ökosysteme negativ beeinflussen, indem sie einheimische Arthropoden erbeutet und die Nahrungsressourcen für die heimische Tierwelt reduziert.

Wie man sie fernhält

Deutsche Wespe: Information anfordern

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