Diese Spinnen können das ganze Jahr über in verschiedenen Gebäuden gefunden werden.

Tegenaria domestica ist die Hauswinkelspinne. Weibchen erreichen eine Körperlänge von 7,5 bis 11,5 Millimetern, Männchen von 6 bis 9 Millimetern.

Der Cephalothorax ist rötlich-braun gefärbt und mit blassgelben Haaren bedeckt, zudem verlaufen zwei hellgraue Längsstreifen.

Der Hinterleib variiert von rosafarbenen Fleischtönen bis zu blassen Farben mit einem Muster aus grauen bis schwarzen Flecken.

Die Beine sind bedornt und weisen an den distalen Enden der Femora sehr helle graue Ringzeichnungen auf.

Die Netze ähneln denen von Trichterspinnen aus Wiesen, sind jedoch meist kleiner im Durchmesser, wobei sich der Rückzugsort innerhalb des Flächennetzes befindet.

Diese Spinnen können bis zu sieben Jahre alt werden und bis zu neun Eikokons produzieren. Die Kokons werden an verschiedenen Stellen im Netz platziert und häufig an Seidenfäden aufgehängt.

Männchen werden während der Paarungszeit von Mai bis Juli häufig zusammen mit dem Weibchen im Netz angetroffen. Diese Spinnen kommen das ganze Jahr über in unterschiedlichen Bauwerken vor.

Fortpflanzung der Spinne

Im Spätherbst legt das Weibchen die Eier ab. Jeder Eikokon enthält bis zu 50 Eier, die von der Mutter geschützt werden, bis sie schlüpfen.

Die Jungspinnen durchlaufen eine einfache Metamorphose. Sie schlüpfen als verkleinerte Versionen der erwachsenen Tiere und häuten sich mehrfach während ihres Wachstums.

Lebensraum: wo man sie findet

Diese Hausspinnenart wird häufig in Wohnhäusern gefunden, insbesondere in Schuppen und Scheunen, in und um Türspalten, in Felsspalten sowie unter Steinen und Holzplanken, vor allem in schuttreichem Untergrund.

Ernährung der Hauswinkelspinne

Diese Spinnen sind keine aktiven Jäger, sondern warten geduldig, bis ahnungslose Beutetiere im Netz hängen bleiben.

Oft spannen sie zusätzliche Fangfäden über ihrem Hauptnetz, um fliegende Insekten in das darunterliegende Flächennetz fallen zu lassen.

In den meisten Fällen ist das Netz nicht klebrig. Stattdessen verlässt sich die Spinne auf ihre hohe Geschwindigkeit, um blitzschnell aus ihrem trichterförmigen Versteck hervorzuschießen und die Beute zu ergreifen.

Die Spinnen beissen ihre Beute und lähmen sie, bevor sie sie verzehren. Sie sind überwiegend nachtaktiv, fangen jedoch Beute, sobald das Netz vorhanden ist.

Auswirkungen und Schäden durch Hausspinnen

Diese Spinnenart verursacht keinerlei Schäden an Gebäuden. Sie ist für den Menschen nicht giftig und beisst nur sehr selten. Selbst wenn es zu einem Biss kommt, ist dieser schmerzlos. In der Regel treten höchstens leichte Symptome wie lokale Schwellungen, Rötungen oder Juckreiz auf.

Wie man Spinnen aus dem Haus fernhält

Hauswinkelspinne (Tegenaria domestica): Information anfordern

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