Die Gemeine Ameise kommt in weiten Teilen Europas vor, einschliesslich der Kanalinseln, und wurde erst in jüngerer Zeit auch im britischen Festland nachgewiesen.

Die Gemeine Ameise ähnelt der Schwarzen Wegameise L. niger (Linnaeus), unterscheidet sich jedoch durch ihren auffälligen orange- bis rotfarbenen Thorax, der sich deutlich vom dunkelbraunen Kopf und Hinterleib abhebt. Arbeiterinnen werden 3–5,5 mm lang, Weibchen 7–10 mm und Männchen 7–14,5 mm. Bei Arbeiterinnen und Weibchen ist der Thorax rötlich bis rotbraun, Kopf und Hinterleib sind braun. Männchen sind vollständig braun.

Die Königin kann bis zu 30 Jahre alt werden, Arbeiterinnen dagegen in der Regel bis zu 3 Jahre. Die Art ist omnivor. Die Kolonien sind monogyn (eine Königin pro Kolonie). Sie sind nicht besonders aggressiv, scheuen sich jedoch nicht, potenzielle Fressfeinde oder andere Kolonien anzugreifen, um ihr Sammel- und Jagdgebiet zu erweitern.

Fortpflanzung der Gemeinen Ameise

Die Paarung findet zwischen April und Juli statt. Neben der üblichen unabhängigen Koloniegründung kann eine Kolonie auch durch Pleometrose entstehen: Dabei arbeiten mehrere Königinnen zusammen, um eine Kolonie zu starten. Später töten oder vertreiben die Arbeiterinnen jedoch alle Königinnen bis auf die dominante.

Lebensraum: wo sie vorkommt

Diese Art ist im westlichen Paläarktis verbreitet, also in Europa, im Kaukasus und in Kleinasien. Sie benötigt warme, offene und sonnige Standorte. Ihr natürlicher Lebensraum sind daher warme, wenig bewachsene, felsige Gebiete mit Temperaturen zwischen 20 und 28°C. Die Nester werden unter Steinen, zwischen Felsen oder in Mauerwerk bzw. Ziegeln gebaut.

Häufig siedelt sie sich in der Nähe von Bäumen oder Pflanzen an, da sie Blattläuse „hält“, um den von ihnen ausgeschiedenen Honigtau zu sammeln. Die Ameisen regen die Abgabe an, indem sie mit ihren Antennen den Hinterleib der Blattläuse berühren. Zudem schützen sie die Blattläuse vor Fressfeinden wie Marienkäfern.

Nahrung der Gemeinen Ameise

Gemeine Ameisen ernähren sich hauptsächlich von Insekten, bei Bedarf aber auch von Nektar und süssen Früchten. An warmen Tagen sind die Arbeiterinnen sehr aktiv und suchen schnell nach Beute oder Nahrung. Sie ernähren sich vor allem von Honigtau von Blattläusen und anderen pflanzensaugenden Insekten.

Konkret fressen sie kleine lebende oder tote Insekten wie Mücken, Trauermücken, Grillen, Schaben, Mehlwürmer usw. Darüber hinaus nehmen sie auch Honig (auch verdünnt), Zuckerwasser, sehr reifes Obst, Küchenreste (z.B. gekochter Schinken, Thunfisch, Eier, Huhn) sowie Gemüse und proteinreiche Gelees auf.

Auswirkungen und Schäden durch Gemeine Ameisen

Diese Art ist für den Menschen nicht gefährlich, gehört jedoch zu den durchsetzungsfähigeren Arten, da sie ihr Revier sehr konsequent verteidigt.

Lasius emarginatus wird von gut isolierten, feuchten Bereichen angezogen und kann Schäden verursachen, indem sie Platz für die Kolonie schafft – etwa in Holz, Dämmmaterial und ähnlichen Baustoffen.

Oft findet man sie in Küchen, wo sie jede Art von Essensresten oder Krümeln nutzt, um die Kolonie zu versorgen.

Wie man Gemeine Ameisen fernhält

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