Diese Art lebt meist in Gebäuden, bevorzugt in feuchten Bereichen wie Kellern, Kriechkellern, Vorratskellern und Badezimmern – besonders im Winter. Wie alle Hundertfüsser sind Haus-Hundertfüsser Räuber anderer Gliederfüsser.

Der Haus-Hundertfüsser gehört zur Ordnung Scutigeromorpha und wird häufig als Haus-Hundertfüsser bezeichnet. Er hat einen gelblich-braunen Körper mit charakteristischer Form und bis zu 15 Paar sehr langen Beinen. Die Beine sind hakenförmig, was dem Tier hilft, Beute festzuhalten. Auf der Oberseite des Körpers verlaufen drei dunkle Längsstreifen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Hundertfüssern ist der Haus-Hundertfüsser nicht flach gedrückt und kann sehr schnell laufen. Er wird etwa 2,54 cm lang, ohne Beine und weitere Anhänge.

Fortpflanzung des Haus-Hundertfüssers

Hundertfüsser durchlaufen keine Metamorphose, jedoch häuten sich Jungtiere während des Wachstums mehrfach. Die Paarung findet in den warmen Monaten statt, während sie im Winter eher ruhen. Ein Hundertfüsser kann bis zu sechs Jahre alt werden.

Der Fortpflanzungszyklus umfasst spezifische Rituale. Das Weibchen setzt zunächst Pheromone frei, um ein Männchen anzulocken. Je nach Art webt das Männchen ein Seidenpolster und setzt dort ein Spermapaket ab, das als Spermatophor bezeichnet wird.

Der Spermatophor kann vom Weibchen aufgenommen werden oder wird ihm durch ein Balzverhalten „vorgeführt“, bei dem das Männchen mit den Antennen die hinteren Beine des Weibchens antippt. Pro Fortpflanzungszyklus können bis zu 35 Eier entstehen.

Die Eier werden in Hohlräumen verrottender Baumstämme oder im Boden abgelegt. Viele Weibchen bewachen Eier und Jungtiere, indem sie ihren Körper darum legen. Eier sind anfällig für Pilzbefall und benötigen Pflege, um sich erfolgreich zu entwickeln. Einige Arten können ihre Eier jedoch auch verlassen oder fressen.

Beim Schlupf besitzen viele Jungtiere weniger Beinpaare als adulte Tiere und entwickeln zusätzliche Körpersegmente und Beine mit jeder Häutung. Da Hundertfüsser ein Aussenskelett haben, müssen sie sich wiederholt häuten und ihre Hülle abstreifen.

Lebensraum: wo er vorkommt

Diese Art lebt meist in Innenräumen, besonders in feuchten Bereichen wie Kellern, Kriechkellern, Vorratskellern und Badezimmern. Vor allem im Winter wandert sie ins Gebäudeinnere. Sie patrouilliert an Böden und Wänden auf Nahrungssuche und flüchtet oft schnell, wenn sich Menschen nähern.

Im Freien findet man sie unter Steinen und Holzstücken oder in ähnlich geschützten Bereichen.

Ernährung des Haus-Hundertfüssers

Haus-Hundertfüsser sind Räuber anderer Arthropoden. Sie fressen unter anderem Schaben-Nymphen, Spinnen, Silberfischchen, Grillen, Wanzen, Fliegen, Motten und Ohrwürmer – viele davon gelten als typische Haushaltsschädlinge.

Die Beute wird mit giftigen Kieferklauen (Forcipulen) überwältigt. Menschen werden selten gebissen; falls es dazu kommt, ist der Stich meist nicht schlimmer als ein Bienenstich.

Auswirkungen und Schäden durch Hundertfüsser

Hundertfüsser gelangen häufig im Herbst ins Haus, um der Kälte zu entkommen und Nahrung zu finden. Sie können ihren gesamten Lebenszyklus in Innenräumen absolvieren, da sie sich von Insekten ernähren. In der Regel sind sie nicht gefährlich, können aber Menschen beissen. Dabei kann Gift übertragen werden, das kleine Insekten lähmt, beim Menschen jedoch meist keine ernsthafte Gefahr darstellt. Typische Beschwerden sind leichter Schmerz und eine geringe Schwellung.

Wie man Haus-Hundertfüsser fernhält

Um Hundertfüsser im Haus zu reduzieren, sollten feuchte Bereiche wie Keller, Badezimmer oder Dachboden gründlich gereinigt werden, um Verstecke zu minimieren. Zur Vorbeugung helfen folgende Massnahmen:

Hundertfüsser: Information anfordern

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