Holzbohrkäfer

Anobium punctatum, allgemein als Holzwurm bekannt, kommt in der Natur in verschiedenen Arten vor. Es handelt sich um einen Holzbohrkäfer mit einer Länge von 2,7–4,5 mm und einem ellipsenförmigen braunen Körper sowie einem Halsschild, der an die Kapuze eines Mönchs erinnert.

Dieses Insekt befällt in der Regel lieber feuchtes als trockenes Holz. Die Larven bevorzugen Sperrholz und verbleiben dort länger als in anderen Holzarten. Feuchte Bodenbretter, feuchte Dachbalken sowie alte Möbel, bei denen die glänzende Oberfläche abgenutzt ist, sind typische Fundorte dieser Art. Die Weibchen legen ihre Eier im Holz ab, und die Larven verursachen den eigentlichen Schaden.

Fortpflanzung des Holzwurms

Der Lebenszyklus des Insekts beginnt mit dem Eindringen in kleine natürliche Risse im Holz oder in freiliegende Holzenden. Nach dem Eindringen legt das weibliche Tier seine Eier in vorhandene Risse und Löcher ab, die durch frühere Befälle entstanden sind. Dadurch bleiben die Eier geschützt und können sich entwickeln und schliesslich schlüpfen.

Nach einigen Wochen schlüpfen die Eier und entwickeln sich zu Larven. Die Larven sind in der Regel etwa 2 mm gross und beginnen, sich durch das Holz zu fressen, wodurch die Struktur – insbesondere bei mehreren Larven – zunehmend geschwächt wird. In dieser Phase entsteht das typische Bohrmehl (Frass), ein Abfallprodukt der Holzbohrlarven.

Nach zwei bis fünf Jahren verpuppen sich die Larven. Sie wandern zur Holzoberfläche und bilden eine sogenannte Puppenkammer. Dort erweitern sie den Tunnel und entwickeln sich zum erwachsenen Käfer, bevor sie die letzte Holzschicht durchfressen und die runden Ausfluglöcher erzeugen, die mit blossem Auge sichtbar sind. Erst in dieser Phase kann der Holzwurm erkannt werden, wobei der innere Schaden bereits entstanden ist.

Ab diesem Zeitpunkt verursachen die erwachsenen Käfer kaum noch weitere Schäden am Holz. Die runden Ausfluglöcher sind das typische Anzeichen für befallenes Holz. Weibchen leben etwa 10–14 Tage, Männchen hingegen nur 3–4 Tage. Nach dem Verlassen der Puppenkammer besteht der einzige Zweck der Männchen darin, sich während ihrer kurzen Lebenszeit mit möglichst vielen Weibchen zu paaren.

Ernährung des Holzwurms

Dieses Insekt ernährt sich von abgelagertem Hartholz und Weichholz, insbesondere vom Splintholz von Nadelbäumen wie Kiefer und Pappel. Das Kernholz wird nur selten befallen. Im Gegensatz zu Lyctidae- und Bostrichidae-Arten kann es auch Zellulose verdauen.

Während Lyctidae-Arten eher trockenes Holz bevorzugen, bevorzugt Anobium punctatum feuchteres Holz, einschliesslich tragender Balken, Holzrahmen, Böden und Holzgegenständen.

Lebensraum: wo man ihn findet

Diese Insekten kommen hauptsächlich in trockenem Holz von Laub- und Nadelbäumen vor und zeigen zudem eine Vorliebe für Efeu. Sie sind häufig in Schreinerarbeiten und Haushaltsmöbeln sowie in Geschäften und Lagerhäusern in Europa zu finden.

Sie verursachen mehr Schäden an tragenden Holzkonstruktionen und Zimmermannsarbeiten, etwa auf Dachböden, als an Möbeln selbst.

Auswirkungen und Schäden durch den Holzwurm

Die Schäden, die durch Larven verursacht werden, die sich durch das Holz fressen, können unbehandelt zu erheblichen Problemen der strukturellen Integrität eines Gebäudes führen.

Nicht alle Holzwurmarten sind schädlich. Wird ein Befall jedoch nicht rechtzeitig bekämpft, kann das Holz stark geschwächt werden, was zu schweren strukturellen Schäden führt. Geschwächte Bauteile können versagen, was hohe Reparaturkosten oder im schlimmsten Fall Verletzungen oder Todesfälle zur Folge haben kann.

Wie man ihn fernhält

Holzwurm: Information anfordern

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