Tapinoma melanocephalum ist ein Haushaltsschädling. Sie kann nicht nur von außen in Gebäude eindringen, sondern auch im Inneren nisten und Nahrungsquellen verunreinigen.

Merkmale der Geisterameise

Die Arbeiterinnen von Tapinoma melanocephalum, der sogenannten Geisterameise, sind extrem klein und messen zwischen 1,3 und 1,9 mm. Sie sind monomorph und besitzen 12-gliedrige Antennen, deren Segmente sich zur Spitze hin allmählich verdicken.

Das erste Glied der Antennenfahne ist länger als das zweite und dritte Segment zusammen. Die Antennenschäfte ragen über den Hinterrand des Kopfes hinaus.

Die Art ist deutlich zweifarbig: Kopf (einschließlich der Antennen, mit Ausnahme der ersten zwei Segmente) und die Seiten des Thorax sind dunkelbraun bis schwarz, während Körper und Beine milchig-weiß erscheinen, was der Ameise ihr typisches „geisterhaftes“ Aussehen verleiht.

Diese Ameise besitzt vier Segmente auf der Rückenfläche und eine haarlose, schlitzförmige Analöffnung. Die Augen sind groß und weisen jeweils 9 bis 10 Facetten auf. Die Mandibeln haben jeweils drei große Zähne sowie etwa sieben kleinere Zähnchen. Ein Stachel fehlt.

Aufgrund ihrer geringen Größe und hellen Färbung ist diese Art schwer zu erkennen. Zerdrückte Arbeiterinnen verströmen einen Geruch, der an faulige Kokosnuss erinnert.

Fortpflanzung der Geisterameise

Tapinoma melanocephalum bildet polygynische, unicoloniale Kolonien mit einzelnen Nestern von 100 bis 1.000 Individuen.

Da die besiedelten Standorte oft zu klein oder instabil sind, teilen sich die Kolonien in Untereinheiten auf, die mehrere Nistplätze besetzen.

Zwischen Kolonien aus derselben Region kommt es kaum zu Kämpfen. Die Königinnen leben nur wenige Wochen, und mehrere Königinnen können in verschiedenen Unterkolonien vorkommen.

Lebensraum: wo sie vorkommt

Geisterameisen besiedeln häufig temporäre Lebensräume wie Pflanzenstängel, trockene Grasbüschel, Abfälle oder Bereiche unter Blumentöpfen. Bei Störungen oder ungünstigen Bedingungen wandern sie leicht ab.

Ernährung der Geisterameise

Wie andere Ameisenarten sammeln die Arbeiterinnen Nahrung und bringen sie ins Nest.

Erwachsene Ameisen können keine größeren Nahrungspartikel aufnehmen, da ihre Speiseröhre sehr schmal ist und nur flüssige oder sehr kleine Partikel passieren lässt.

Die Larven besitzen hingegen scharfe Mundwerkzeuge, mit denen sie feste Nahrung zerkleinern können.

Im Gegensatz zu vielen Tieren erhalten erwachsene Ameisen oft teilweise vorverdaute, flüssige Nahrung, die von den Larven hochgewürgt wird.

Auswirkungen und Schäden durch Geisterameisen

Tapinoma melanocephalum ist ein Haushaltsschädling, der Gebäude befällt, im Inneren nistet und Lebensmittel verunreinigt. Er bevorzugt gemäßigte Klimazonen.

Besonders in beheizten Gewächshäusern kann die Art problematisch werden, da sie honigtauproduzierende Pflanzenschädlinge vor biologischen Gegenspielern schützt. In Krankenhäusern kann sie pathogene Keime übertragen. Bei manchen Menschen verursacht der Kontakt leichte Hautreizungen.

Wie man Geisterameisen aus Wohnräumen fernhält

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